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12. Was ist bei einem vom genannten Abschlussstichtag abweichenden Geschäftsjahr zu beachten?

Änderungen des Geschäftsjahres sind für den Betreiber des Bundesanzeigers – und damit auch für das Bundesamt für Justiz – nicht erkennbar. Gilt für ein Unternehmen ein Abschlussstichtag, der von dem in der Androhungsverfügung genannten abweicht, muss dies innerhalb der sechswöchigen Nachfrist dem Bundesamt für Justiz mitgeteilt werden. Hierfür kann das dem Androhungsschreiben beigefügte Formblatt genutzt werden. Der abweichende Abschlussstichtag kann dann in Zukunft berücksichtigt werden. Die Kosten für das bisherige Verfahren müssen in diesem Fall nicht bezahlt werden.

Offenlegungspflichtige Unternehmen können die Prüfung des Betreibers des Bundesanzeigers nach § 329 Absatz 1 Satz 1 HGB bereits im Vorfeld unterstützen, indem sie den Bundesanzeiger von sich aus auf eine Änderung ihres Geschäftsjahres hinweisen.

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