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10. Unter welchen Voraussetzungen wird Wiedereinsetzung gewährt?

Waren die Beteiligten nachweislich unverschuldet gehindert, innerhalb der Sechswochenfrist Einspruch einzulegen oder die Offenlegung nachzuholen, kann auf Antrag Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gemäß § 335 Absatz 5 HGB gewährt werden, sofern das Unternehmen nach Wegfall des Hindernisses innerhalb von zwei Wochen schriftlich beim Bundesamt für Justiz den Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand stellt und innerhalb von sechs Wochen die versäumte Handlung nachholt. Wird Wiedereinsetzung nicht beantragt oder wird der Antrag bestandskräftig abgelehnt, können sich die Beteiligten nicht mehr auf ein fehlendes Verschulden – auch nicht in einem Beschwerdeverfahren – berufen.

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