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Bundesamt für Justiz präsentiert sich beim Tag der offenen Tür der Bundes­regierung

Ausgabejahr 2018
Datum 30.08.2018

Bonn/Berlin. Am letzten Wochenende im August war es wieder soweit: Am Tag der offenen Tür der Bundes­regierung nutzten rund 3.800 Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, hinter die Kulissen des Bundes­ministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz zu schauen. Dabei konnten sie sich nicht nur über die Arbeit des Ministeriums, sondern auch über die Aufgaben der sogenannten nachgeordneten Behörden wie dem Bundesamt für Justiz (BfJ) informieren.

Opferbeauftragter der Bundesregierung, Prof. Dr. Edgar Franke (3. v. r.), gemeinsam mit Heinz-Josef Friehe, Präsident des BfJ, (1. v. r.) am Stand des BfJ. Opferbeauftragter der Bundesregierung, Prof. Dr. Edgar Franke (3. v. r.), gemeinsam mit Heinz-Josef Friehe, Präsident des BfJ, (1. v. r.) am Stand des BfJ.Opferbeauftragter der Bundesregierung, Prof. Dr. Edgar Franke (3. v. r.), gemeinsam mit Heinz-Josef Friehe, Präsident des BfJ, (1. v. r.) am Stand des BfJ.

Die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner am BfJ-Stand beantworteten die zahlreichen Fragen der Besucherinnen und Besucher zu den vielfältigen Aufgaben des BfJ, von Aus­lands­adoption über internationale Rechtshilfe, Justizforschung bis hin zu Verbraucherschutz­themen. Auch erhielten Interessierte Auskünfte über die Entschädigungsleistungen für Per­sonen, die wegen einvernehmlicher homosexueller Handlungen verurteilt wurden. Das Verbot einvernehmlicher homosexueller Handlungen war menschen- und grundrechtswidrig. Wer wegen einvernehmlicher homosexueller Handlungen zwischen Personen über 16 Jahren gemäß §§ 175, 175a StGB oder § 151 StGB-DDR verurteilt worden ist, kann daher beim BfJ eine Entschädigung beantragen. Sie beträgt 3.000 Euro für eine Verurteilung und zusätzlich 1.500 Euro für jedes angefangene Jahr erlittener Freiheitsentziehung.

Beim Info-Talk auf der Bühne im überdachten Innen­hof des Ministeriums stellte BfJ-Präsident Heinz-Josef Friehe die Rolle seiner Behörde bei der Umsetzung des Netzwerkdurch­setzungs­gesetzes vor und gab schon einen Ausblick auf das Musterfeststellungsklageregister, das ab 1. November 2018 vom BfJ geführt wird.

Prominente Besucherinnen am Stand des BfJ waren unter anderem Bundesjustizministerin Katarina Barley, die Staatssekretärinnen Christiane Wirtz und Rita Hagl-Kehl sowie der Opferbeauftragte der Bundesregierung, Prof. Dr. Edgar Franke, MdB.

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