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Das Bundesamt für Justiz informiert auf dem 23. Deutschen Präventionstag in Dresden

Ausgabejahr 2018
Datum 04.06.2018

Bonn /Dresden. Der 23. Deutsche Präventionstag findet am 11. und 12. Juni im Internationalen Kongress Center Dresden statt. Eröffnet wird der diesjährige Kongress durch Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey. Der Ministerpräsident des Frei­staates Sachsen Michael Kretschmer hat die Schirmherrschaft des diesjährigen Kongresses übernommen. Eine große Anzahl der angebotenen Vorträge und Veranstaltungen widmet sich dem diesjährigen Schwerpunktthema „Gewalt und Radikalität – Aktuelle Herausforderungen für die Prävention“. Darüber hinaus sind viele andere Aspekte der Präventions­arbeit vertreten.

Der Deutsche Präventionstag ist der weltweit größte Kongress speziell für das Arbeitsgebiet der Kriminalprävention sowie angrenz­ender Präventionsbereiche. Die Veranstalter erwarten mehrere tausend Gäste aus Praxis, Forschung und Politik. Die Besucher können sich in 110 Fachvorträgen und 44 praxisorientierten Projektspots informieren und zu unterschiedlichen Präventions-Themen austauschen. Im Ausstellungsbereich informieren rund 150 Infostände über Präventionsprojekte und aktuelle Entwicklungen in Deutschland und Europa.

Das Bundesamt für Justiz ist mit einem eigenen Stand bei dem Kongress vertreten. Wie bereits in den vergangenen Jahren wird es an diesem Stand über die Härteleistungen für Opfer extremistischer Übergriffe informieren.

Der Deutsche Bundestag stellt jährlich Finanzmittel bereit, mit denen Opfern extremistischer Übergriffe eine Härteleistung zuge­sprochen werden kann. Diese Härteleistung kann den Opfern in vielen Fällen kurzfristig Erleichterung verschaffen. Sie ist Ausdruck der Solidarität der Gemeinschaft mit den Opfern und dient der gesellschaftlichen Ächtung solcher Taten. Zuständig für die Ent­scheidung über die Gewährung von Härteleistungen ist das Bundesamt für Justiz. Am Stand gibt es Informationen zu Möglichkeiten und Voraussetzungen der Antragstellung, Antragsformulare, Merkblätter sowie Informationsbroschüren. Kompetente Ansprech­partnerinnen und Ansprechpartner stehen für die Beantwortung weitergehender Fragen bereit. Heinz-Josef Friehe, Präsident des BfJ, wird am 11. Juni 2018 persönlich die Standbesucherinnen und -besucher über die Härteleistungen des Bundes für Opfer extrem­istischer Übergriffe informieren.

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