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Schlichtung statt Gericht – hohe Nachfrage bei der behördlichen Schlichtungsstelle Luftverkehr im Jahr 2017

Ausgabejahr 2018
Datum 07.03.2018

Bonn. Die behördliche Schlichtungsstelle Luftverkehr beim Bundesamt für Justiz (BfJ) hat ihren Tä­tig­keits­be­richt für 2017 veröffentlicht. Nach einem weiteren erheblichen Anstieg der Verfahren wurden im Jahr 2017 insgesamt 2.049 Anträge auf Schlichtung bei der behördlichen Schlichtungsstelle Luftverkehr gestellt.

Gebäude des Bundesamts für Justiz Bundesamt für Justiz veröffentlicht den Tätigkeitsbericht 2017 der Schlichtungsstelle Luftverkehr.Bundesamt für Justiz veröffentlicht den Tätigkeitsbericht 2017 der Schlichtungs­stelle Luftverkehr.

Den größten Anteil mit etwa 55 Prozent der Verfahren nehmen auch weiterhin Fälle von Flug­ver­spä­tun­gen ein. Aber auch Flugannullierungen, Gepäckprobleme und Nicht­be­för­de­run­gen sind weitere Gründe für Schlichtungsanträge.

Seit Aufnahme der Tätigkeit der Schlichtungsstelle Luftverkehr beim BfJ hat sich die Zahl der jährlich gestellten Anträge nahezu verdoppelt. Zurzeit werden Schlichtungsverfahren mit etwa 100 verschiedenen Luftfahrtunternehmen geführt.

Die behördliche Schlichtungsstelle Luftverkehr beim BfJ ist als behördliche Auf­fang­schlich­tungs­stelle zuständig für alle Luftfahrtunternehmen, die sich nicht der anerkannten pri­vat­recht­lich organisierten Schlichtungsstelle (söp) angeschlossen haben.

Der Tätigkeitsbericht der Schlichtungsstelle Luftverkehr ist auf der Internetseite des BfJ unter www.bundesjustizamt.de/luftverkehr abrufbar.

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