Navigation und Service

Bundesamt für Justiz zu Gesprächen zum Kindesunterhalt in Washington D.C.

Ausgabejahr 2018
Datum 21.02.2018

Washington D.C. Stefan Schlauß, Leiter der Abteilung "Internationales Zivilrecht" im Bundesamt für Justiz (BfJ), erörterte mit dem Kommissar der Behörde zur Durchsetzung von Kindesunterhalt, Scott M. Lekan, im U.S.-amerikanischen Ministerium für Gesundheit und Soziale Dienste die Zusammenarbeit bei der grenzüberschreitenden Durchsetzung von Kindesunterhaltsansprüchen.

Gruppenfoto Stefan Schlauß, Abteilungsleiter des Bundesamts für Justiz (dritter von rechts), Commissioner Scott M. Lekan (vierter von rechts) und weitere Mitarbeiter des Office of Child Support Enforcement (OCSE) in Washington D.C. Stefan Schlauß, Abteilungsleiter des Bundesamts für Justiz (dritter von rechts), Commissioner Scott M. Lekan (vierter von rechts) und weitere Mitarbeiter des Office of Child Support Enforcement (OCSE) in Washington D.C.Stefan Schlauß, Abteilungsleiter des Bundesamts für Justiz (dritter von rechts), Commissioner Scott M. Lekan (vierter von rechts) und weitere Mitarbeiter des Office of Child Support Enforcement (OCSE) in Washington D.C.

Die Gespräche erfolgten anlässlich des jährlichen U.S. Policy Forums zum Unterhaltsrecht in Washington D.C., an dem Stefan Schlauß als internationaler Experte mitwirkte. Hintergrund ist das Inkrafttreten des Haager Unterhaltsübereinkommens von 2007 im Verhältnis zu den USA zum 1. Januar 2017.

Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Kooperation zwischen Deutschland und den USA auf der Basis des Haager Unterhaltsübereinkommens von 2007, welches im grenz­über­schreiten­den Unterhaltsrecht ein System der behördlichen Zusammenarbeit etabliert. Durch das In­krafttreten des Übereinkommens im Verhältnis zu den USA hat die Zusammenarbeit eine neue effektive Grundlage bekommen. Fragen und Probleme können seitens des in Deutsch­land zuständigen BfJ nunmehr auch zentral mit den Partnern in Washington D.C. geklärt werden. Es wurden die gemeinsamen Erfahrungen ausgetauscht und insbesondere erörtert, wie die grenzüberschreitende Zahlungsabwicklung sowie Kommunikation durch neue IT-Systeme weiter vereinfacht werden kann.

Stefan Schlauß hob die Bedeutung der Zusammenarbeit mit den USA auf dem Gebiet des internationalen Familienrechts hervor: "Die USA sind der wichtigste Partner Deutschlands bei der grenzüberschreitenden Realisierung von Unterhaltsansprüchen im Ausland. Dabei ist es für betroffene Kinder und Jugendämter häufig keine leichte Aufgabe, Unterhaltsansprüche grenzüberschreitend durchzusetzen. Umso wichtiger ist es, dass das BfJ hierbei kostenfreie Hilfestellung leisten kann. Die praktische Erfahrung zeigt: Nur eine solche grenzüberschreitende Kooperation kann die Antwort auf die Herausforderungen der Globalisierung sein."

Weitere Informationen zum Serviceangebot des BfJ sind auf der Homepage des BfJ unter www.bundesjustizamt.de/auslandsunterhalt abrufbar.

Diese Seite

Creative Commons Lizenzvertrag Soweit nicht anders gekennzeichnet, stehen die Texte auf dieser Seite unter einer
Creative Commons Namensnennung-Keine Bearbeitung 3.0 Deutschland Lizenz.