Navigation und Service

Ergebnisse der Juristischen Staatsprüfungen 2016

Ausgabejahr 2017
Datum 27.11.2017

Bonn. Die Anzahl der Studierenden, die erfolgreich die Erste Juristische Staatsprüfung absolviert haben, ist im Vergleich zum Vorjahr um rund 12,5 Prozent angestiegen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass in Bayern rund 39 Prozent mehr Stu­die­ren­de als im Vorjahr die Erste Juristische Staatsprüfung erfolgreich abgeschlossen ha­ben. Dem liegt zwar ein Anstieg der geprüften Kandidatinnen und Kandidaten von rund 20 Prozent zu­grun­de. Insgesamt war die Erfolgsquote aber auch un­ter Berücksichtigung dieses enormen Anstiegs um 10 Prozent hö­her als im Vorjahr.

Gebäude des Bundesamts für Justiz Bundesamt für Justiz in Bonn veröffentlicht Statistik über die Ergebnisse der juristischen Prüfungen 2016.Bundesamt für Justiz in Bonn veröffentlicht Statistik über die Ergebnisse der juristischen Prüfungen 2016.

Die An­zahl der weib­li­chen Stu­die­ren­den liegt gleich­blei­bend bei rund 57 Pro­zent. Die Best­no­te 1 erreichten wie im Vorjahr auch lediglich 0,3 Prozent der Geprüften. In den einzelnen Bun­des­län­dern liegt die Dauer bis zum erfolgreichen Abschluss des Studiums zwischen 10 und 13 Semestern.

Wie bereits im Vorjahr haben rund 86 Prozent der Studierenden ihre Zweite Juristische Staats­prüfung erfolgreich abgelegt. Der Anteil der Frauen mit erfolgreichem Abschluss ist auf 56,4 Prozent gegenüber 55,7 Prozent (2015) gestiegen. Eine Verdopplung im Vergleich zum Vorjahr gab es bei den Prüflingen, die die Zweite Juristische Staatsprüfung mit der Note 1 ab­ge­schlossen haben.

Das Studium der Rechtswissenschaften endet mit einer zweigeteilten Prüfung aus einem uni­ver­si­tä­ren Prüfungsteil und einem landeseinheitlichen staatlichen Prüfungsteil. Die Prüfungs­ge­samt­note für diese "Erste Juristische Staatsprüfung" errechnet sich aus beiden Prüfungsteilen.

Für den Erwerb der Befähigung zum Richteramt sind der erfolgreiche Abschluss des rechtswissenschaftlichen Studiums und daran anschließend das Absolvieren des 24-monatigen juristischen Vorbereitungsdienstes (Referendariat) erforderlich. Das Referendariat wiederum wird landeseinheitlich durch die Zweite Juristische Staatsprüfung abgeschlossen.

Die Ausbildungsstatistik 2016, die vom Bundesamt für Justiz erstellt und veröffentlicht wird, kann auf der Internetseite kostenfrei ab­ge­rufen werden.

Diese Seite

Creative Commons Lizenzvertrag Soweit nicht anders gekennzeichnet, stehen die Texte auf dieser Seite unter einer
Creative Commons Namensnennung-Keine Bearbeitung 3.0 Deutschland Lizenz.