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Zehn neue Auszubildende im Bundesamt für Justiz

Ausgabejahr 2017
Datum 01.08.2017

Bonn. Im August heißt es im Bundesamt für Justiz (BfJ) wieder: Orientierungswochen für die neuen Auszubildenden. Zehn Azubis haben frisch ihre Ausbildung im BfJ begonnen und wollen in spätestens drei Jahren ihren Abschluss als Verwaltungsfachangestellte mit Fachrichtung Bundesverwaltung in den Händen halten.

Qualifizierter Nachwuchs ist wichtig in der Bundesverwaltung. Das weiß das BfJ nur zu gut, steht doch die Gewinnung neuen Personals dort beinahe täglich auf dem Plan. Dafür sorgen zum einen der stetige Aufgabenzuwachs im BfJ und zum anderen die Altersstruktur, die eine regelrechte Welle an Verrentungen und Pensionierungen vor sich hertreibt. „Wir müssen heute ausbilden, damit uns morgen nicht das Personal fehlt, das wir zur Wahrnehmung unserer Aufgaben benötigen", erklärt Heinz-Josef Friehe, Präsident des BfJ. "Deshalb nimmt das Bundesamt für Justiz seine Verantwortung in der Nachwuchsqualifikation ernst."

Vier Wochen zur Orientierung

Was das heißt, zeigt sich gleich zu Beginn der Ausbildung: Reichlich Zeit nehmen sich die beiden Ausbildungsleiterinnen Katja Bassemir und Carmen Sauer für das Orientierungsprogramm. "In den ersten vier Wochen haben wir nur ein Ziel", erklärt Bassemir. "Unsere Auszubildenden sollen das Bundesamt und vor allem aber sich untereinander kennenlernen. Außerdem unterstützen wir sie beim Sprung von der Schule ins Erwerbsleben." Deshalb stehen neben der Vorstellung der Ausbildungsbehörde und deren Aufgaben auch Seminare zur Business Etikette für Auszubildende und zum richtigen Umgang mit Geld auf dem Programm.

Die kleine Gruppe der zehn Neuankömmlinge ist bunt gemischt. Denn das BfJ ist aufgeschlossen für unterschiedliche Werdegänge und Voraussetzungen, solange die grundlegenden Anforderungen für den Ausbildungsberuf erfüllt sind. So sind unter den fünf Damen und fünf Herren sowohl minder- als auch volljährige Azubis, darunter solche mit und ohne Migrationshintergrund, mit mittlerem Bildungsabschluss, mit Fachhochschul- oder allgemeiner Hochschulreife und Studienabbrecher. Einer Auszubildenden wird die Ausbildung in Teilzeit ermöglicht, damit sie ihren Familienpflichten nachkommen und sich um ihren Nachwuchs kümmern kann.

Vielseitige Ausbildung, gute Chancen

Sie wollen in drei Jahren Verwaltungsfachangestellte sein: Die neuen Auszubildenden des Bundesamts für Justiz, hier mit ihren Ausbildungsleiterinnen Katja Bassemir (links außen) und Carmen Sauer (hinten rechts). Sie wollen in drei Jahren Verwaltungsfachangestellte sein: Die neuen Auszubildenden des Bundesamts für Justiz, hier mit ihren Ausbildungsleiterinnen Katja Bassemir (links außen) und Carmen Sauer (hinten rechts).Sie wollen in drei Jahren Verwaltungsfachangestellte sein: Die neuen Auszubildenden des Bundesamts für Justiz, hier mit ihren Ausbildungsleiterinnen Katja Bassemir (links außen) und Carmen Sauer (hinten rechts).

Die Ausbildung zur/zum Verwaltungsfachangestellten ist interessant und im BfJ besonders vielseitig. Aufgrund der Größe des Bundesamts mit inzwischen sieben Abteilungen und über 30 Referaten werden Azubis während ihrer Ausbildung in vielen verschiedenen Fachbereichen eingesetzt und können auf diesem Wege schon herausfinden, welche Arbeiten ihnen mehr oder weniger gut liegen. Die beruflichen Perspektiven nach der Ausbildung sind gut, der Bedarf an qualifizierten Beschäftigten in der Bundesverwaltung bleibt voraussichtlich hoch.

Mehr Informationen über die Ausbildung im BfJ zur/zum Verwaltungsfachangestellten Fachrichtung Bundesverwaltung gibt es auf der Internetseite www.bundesjustizamt.de/ausbildung. Hier werden im Herbst 2017 auch die neuen Ausschreibungen für das Ausbildungsjahr 2018 zu finden sein.

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