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Flugverspätungen häufigster Grund für Schlichtungsanträge bei der behördlichen Schlichtungsstelle Luftverkehr in 2016

Ausgabejahr 2017
Datum 19.05.2017

Bonn. Die behördliche Schlichtungsstelle Luftverkehr beim Bundesamt für Justiz (BfJ) hat ihren Tätigkeitsbericht für 2016 veröffentlicht. In 2016 wurden insgesamt 1.791 Anträge auf Schlichtung bei der behördlichen Schlichtungsstelle Luftverkehr gestellt. Davon entfallen rund 63 Prozent auf Flugverspätungen.

Flugannullierungen, Gepäckprobleme und Nichtbeförderung waren weitere Gründe für Schlichtungsanträge. Der Bericht gibt Einblicke in die Fallentwicklung, typische Streitfragen zwischen Luftfahrtunternehmen und Flugreisenden sowie in die Schlichtungspraxis der behördlichen Schlichtungsstelle.

Die behördliche Schlichtungsstelle Luftverkehr beim BfJ wurde als behördliche Auffangschlichtungsstelle eingerichtet. Für die Schlichtung im Luftverkehr sind vorrangig die anerkannten privatrechtlich organisierten Schlichtungsstellen zuständig.

Seit dem 1. April 2016 ist die behördliche Schlichtungsstelle Luftverkehr Verbraucherschlichtungsstelle nach dem Verbraucherstreitbeilegungsgesetz. Sie wird auf der Liste der europaweit anerkannten Schlichtungsstellen der EU-Kommission geführt.

Der Tätigkeitsbericht der Schlichtungsstelle Luftverkehr ist auf der Homepage des Bundesamts für Justiz unter www.bundesjustizamt.de/luftverkehr abrufbar.

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