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Bundesamt für Justiz eröffnet dritte Außenstelle

Ausgabejahr 2017
Datum 09.01.2017

Bonn. Viele Beschäftigte des Bundesamts für Justiz (BfJ) können im wahrsten Sinne des Wortes durchatmen: Während der vergangenen Monate mussten sie in ihren Büros zusammenrücken, wie nie zuvor in der zehnjährigen Geschichte des BfJ. Jetzt entspannt sich die räumliche Enge durch eine neue Außenstelle mit 2.800 Quadratmetern.

Benannt nach dem Bonner Ortsteil, in dem sie liegt, bietet die neue Liegenschaft "Hochkreuz" Platz für 125 Beschäftigte des BfJ, die dort in 90 Räumen untergebracht sind, darunter auch zahlreiche Aktenräume und ein Besprechungszimmer. Die Umzüge sind abgeschlossen, die neuen Büros wirken modern und freundlich.

Geteilte Abteilung jetzt unter einem Dach

Eröffnung der neuen Außenstelle unweit der „Kreuzbauten“: Die Beschäftigten der Abteilung II des Bundesamts für Justiz (BfJ), in der Mitte BfJ-Präsident Heinz-Josef Friehe (l.) und Abteilungsleiter Stefan Schlauß. Eröffnung der neuen Außenstelle unweit der „Kreuzbauten“: Die Beschäftigten der Abteilung II des Bundesamts für Justiz (BfJ), in der Mitte BfJ-Präsident Heinz-Josef Friehe (l.) und Abteilungsleiter Stefan Schlauß.Eröffnung der neuen Außenstelle unweit der „Kreuzbauten“: Die Beschäftigten der Abteilung II des Bundesamts für Justiz (BfJ), in der Mitte BfJ-Präsident Heinz-Josef Friehe (l.) und Abteilungsleiter Stefan Schlauß.

Nunmehr hat Heinz-Josef Friehe, Präsident des BfJ, die neu angemieteten Räumlichkeiten eingeweiht. "Hier in unmittelbarer Nähe der bekannten Bonner ‚Kreuzbauten‘ haben wir eine Liegenschaft gefunden, wo eine komplette Abteilung unserer Behörde gemeinsam auf einer Etage Platz gefunden hat", erklärt Friehe. "Diese Abteilung war bislang auf den Hauptsitz an der Adenauerallee und eine Außenstelle in der Gronau verteilt, so dass durch den Umzug Wege verkürzt und der Zusammenhalt gestärkt wird." Die Rede ist von Abteilung II mit derzeit vier Referaten, die Aufgaben auf dem Gebiet des internationalen Zivilrechts wahrnehmen.

Die meisten der zurzeit 1.050 Beschäftigten des BfJ haben ihren Arbeitsplatz weiterhin an der Adenauerallee. Dort ist dank der neuen Außenstelle jetzt wieder etwas mehr Platz. Schon seit mehreren Jahren besteht außerdem eine Außenstelle in Bonn-Beuel. Die Beschäftigtenzahl des BfJ ist seit der Gründung am 1. Januar 2007 stetig gewachsen. Grund hierfür sind einerseits die steigenden Fallzahlen in bestehenden Verfahren, andererseits neue Aufgaben. So wird das BfJ noch diesen Monat die Abfrage von Kontoinformationen nach der EU-Kontenpfändungsverordnung realisieren.

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