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Bundesamt für Justiz informierte beim 20. Deutschen Präventionstag in Frankfurt am Main

Ausgabejahr 2015
Datum 19.06.2015

Bonn/Frankfurt am Main. Bereits zum 5. Mal hat das Bundesamt für Justiz (BfJ) am Deutschen Präventionstag teilgenommen, der dieses Jahr sein 20-jähriges Bestehen in Frankfurt am Main feierte. Der Deutsche Präventionstag ist der größte europäische Kongress speziell für das Arbeitsgebiet der Kriminalprävention sowie angrenzender Präventionsbereiche. Schwerpunkt des diesjährigen Kongresses war das Thema „Prävention rechnet sich. Zur Ökonomie der Kriminalprävention“.

Am Stand des BfJ konnten zahlreiche Besucherinnen und Besucher sich insbesondere über die Härteleistungen des Bundes für Opfer extremistischer Übergriffe und terroristischer Straftaten informieren. Zahlreiche der über 3000 anwesenden Experten aus den Bereichen Polizei und Justiz, der Opferverbände, Opferberatungsstellen, Integrations-, Migrations- sowie Präventionseinrichtungen, der Sozialdienste und Schulen nutzten die Möglichkeit, ihre Fragen zu Antragsverfahren und Bewilligung der Härteleistungen zu klären und wertvolle Anregungen zu geben. Der so entstandene Dialog und die Vernetzung der betroffenen Institutionen ist ein weiterer Schritt zu einer besseren Versorgung von Opfern extremistischer und terroristischer Gewalt.

Der Deutsche Bundestag stellt jährlich Finanzmittel bereit, mit denen Opfern extremistischer Übergriffe eine Härteleistung als Soforthilfe zugesprochen werden kann. Diese Härteleistung kann den Opfern in vielen Fällen kurzfristig Erleichterung verschaffen. Sie ist Ausdruck der Solidarität der Gemeinschaft mit den Opfern und Ausdruck der gesellschaftlichen Ächtung solcher Taten. Zuständig für die Entscheidung über die Gewährung von Härteleistungen ist das Bundesamt für Justiz. Besonders geprägt wurde diese Arbeit durch die Betreuung der Opfer des sogenannten Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU).

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