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Vizepräsidentin Karin Storm im Ruhestand

Ausgabejahr 2015
Datum 01.06.2015

Bonn. Die Vizepräsidentin des Bundesamts für Justiz (BfJ), Karin Storm, ist in den Ruhestand getreten. Das Amt der Vizepräsidentin hatte sie seit 2013 inne – als erste Frau seit Gründung des BfJ im Jahr 2007.

Storm beendet nach gut zwei Jahren Vizepräsidentschaft, über acht Jahren als Abteilungsleiterin und insgesamt 44 Jahren in der öffentlichen Verwaltung ihren aktiven Dienst. Staatssekretärin Dr. Stefanie Hubig dankte ihr im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) in Berlin für ihr großes Engagement.

Nach ihrem Studienabschluss als Diplom-Verwaltungswirtin im Jahr 1971 begann die gebürtige Hessin ihre Laufbahn im öffentlichen Dienst als Sachbearbeiterin beim Regierungspräsidium in Kassel. Schon bald wechselte sie von dort zum Verwaltungsgericht Kassel, bevor sie 1974 den Landes- gegen den Bundesdienst eintauschte und ihren Dienst im BMJV antrat. Dort arbeitete sie 18 Jahre lang in den drei Bereichen „juris – Juristisches Informationssystem“, Sicherheit sowie Personal.

Als Verwaltungsleiterin der „Deutschen Stiftung für internationale rechtliche Zusammenarbeit e.V.“ (IRZ-Stiftung) konnte Storm von 1992 bis 1993 ein Jahr lang Führungserfahrung sammeln. Im Anschluss trat sie den Aufstieg in die Laufbahn des höheren Dienstes an, den sie erfolgreich zum Abschluss brachte, um sodann im BMJV als Referentin im Referat „Rehabilitierung (DDR-Unrecht)“ zu arbeiten.

Weitere Führungskompetenz erwarb sie von 1997 bis 2000, dieses Mal beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe, wo Storm die stellvertretende Verwaltungsleitung oblag. Von dort kehrte sie 2001 als Leiterin des Personalreferats erneut ans BMJV zurück.

Mit Gründung des BfJ im Jahr 2007 wurde Karin Storm dort Leiterin der Abteilung „Verwaltung“. Seit 2013 ist sie zusätzlich Vizepräsidentin der Bundesoberbehörde. Über ihre Nachfolge wird demnächst entschieden.

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