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Nachwuchsbeamte schnuppern "Behördenluft": Projekttag im Bundesamt für Justiz

Ausgabejahr 2015
Datum 22.01.2015

Bonn. 15 Studierende, drei Gruppen, ein Projekt: Bereitwillig hat das Bundesamt für Justiz den Nachwuchsbeamten von der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung (HS Bund) ihre Fragen zum Berufsalltag beantwortet. Durch den Projekttag sollen sie erste Einblicke ins Behördenleben gewinnen.

Gruppenfoto: Studierende in der Poststelle des Bundesamts für Justiz: Hier werden täglich rund 12.000 Auskünfte aus den zentralen Registern maschinengestützt für den Versand vorbereitet. Studierende in der Poststelle des Bundesamts für Justiz: Hier werden täglich rund 12.000 Auskünfte aus den zentralen Registern maschinengestützt für den Versand vorbereitet.Studierende in der Poststelle des Bundesamts für Justiz: Hier werden täglich rund 12.000 Auskünfte aus den zentralen Registern maschinengestützt für den Versand vorbereitet.

Den Projekttag organisiert die HS Bund für ihre Studierenden. Sie benötigt hierzu allerdings Partnerbehörden, die den Einblick in die Praxis möglich machen. Das Bundesamt für Justiz (BfJ) hat sich hierzu bereiterklärt und ließ sich von den Studierenden auf den Zahn fühlen. Sie alle haben ein gemeinsames Ziel: den akademischen Grad "Diplom-Verwaltungswirt/-in (FH)". Der Projekttag bot ihnen erstmals Einblick in den Arbeitsalltag einer Bundesbehörde. Dieser frühe Kontakt ist wichtig für die künftigen Verwaltungsbeamten, denn ihr Studium an der HS Bund wird vor allem durch juristische und überwiegend theoretische Schwerpunkte geprägt.

Nach einem Vortrag über die Kernaufgaben des BfJ führten die Studierenden in Kleingruppen Gespräche mit Beschäftigten aus den Arbeitsbereichen Personal, Organisation und Haushalt. Wie sieht die typische Arbeit im gehobenen Dienst aus? Arbeitet man mehr im Team oder eher allein? Welche äußeren Faktoren beeinflussen die Arbeit? Wie steht es um die persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten, wie sind die Arbeitszeiten, wie hoch ist die Arbeitsbelastung? Auf diese und viele andere Fragen gaben die Gesprächspartner den Studierenden Auskunft. Auch über weitergehende Möglichkeiten im BfJ wurde informiert: Das Bundesamt kommt als Praktikumsbehörde während des Studiums und nach dem Abschluss als Arbeitgeber in Frage.

Zum Projekttag gehörte auch eine Besichtigung des Hochleistungsdruckzentrums und der Poststelle. Rund 12.000 Auskünfte aus dem Bundeszentralregister und dem Gewerbezentralregister werden hier pro Tag auf fälschungssicherem Spezialpapier gedruckt, gefaltet und automatisiert in Briefumschläge eingelegt. Der weitaus größte Teil von ihnen sind Führungszeugnisse, beispielsweise zur Vorlage beim Arbeitgeber. Wer ein Führungszeugnis benötigt und sich den Gang zur örtlichen Meldebehörde sparen möchte, kann den Antrag direkt über das Online-Portal des BfJ stellen. Benötigt werden ein neuer Personalausweis mit Online-Ausweisfunktion und ein passendes Kartenlesegerät.

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