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Neuer Ausbildungsberuf im Bundesamt für Justiz

Ausgabejahr 2014
Datum 15.08.2014

Bonn. Im Dutzend haben am 15. August 2014 die neuen Auszubildenden des Bundesamts für Justiz (BfJ) ihren Dienst aufgenommen: sechs Damen und sechs Herren, davon insgesamt zehn im neu angebotenen Ausbildungsberuf „Verwaltungsfachangestellte/-r“. Damit erreicht die Zahl der Auszubildenden im BfJ mit insgesamt 28 einen neuen Höchststand.

BfJ-Ausbildungsleiterin Katja Bassemir und ihre Stellvertreterin Carmen Sauer blickten in zwölf erwartungsvolle Augenpaare, als sie die Neuankömmlinge im Alter zwischen 16 und 33 Jahren im Hauptgebäude an der Adenauerallee begrüßten. Zwei von ihnen werden in den nächsten drei Jahren in der Abteilung Informationstechnik zum Fachinformatiker mit Fachrichtung Systemintegration ausgebildet. Mit zehn Azubis der weitaus größere Teil hat hingegen die Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten mit Fachrichtung Bundesverwaltung begonnen.

Die Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten ist neu im BfJ. Ab 2014 ersetzt sie dort die Ausbildung zum Fachangestellten für Bürokommunikation. Der Vorteil für das Bundesamt und die Auszubildenden liegt auf der Hand: Die Qualifikation des Verwaltungsfachangestellten ist wesentlich stärker auf die Wahrnehmung typischer Verwaltungsaufgaben abgestimmt. Und davon gibt es im BfJ reichlich. Die Bundesoberbehörde mit knapp 900 Beschäftigten betreibt beispielsweise das Bundeszentralregister und das Gewerbezentralregister, steht Bürgerinnen und Bürgern als Schlichtungsstelle Luftverkehr zur Seite und ist der deutsche Ansprechpartner im internationalen Rechtsverkehr.

Zur kompetenten Erledigung solcher Fachaufgaben müssen bestimmte Fachkenntnisse erlernt werden. Gerade in der Verwaltung spielt die Fähigkeit, unterschiedlichste Rechtsvorschriften verstehen und richtig anwenden zu können, eine entscheidende Rolle. Außerdem lernen die Azubis während ihrer Theorieblöcke im Bonner Ludwig-Erhard-Berufskolleg und im Bundesverwaltungsamt in Köln, wie sie Sachverhalte ermitteln, Daten erheben und verarbeiten, eigenständig fachbezogene Texte formulieren, Dokumente erstellen und dabei moderne Informations- und Kommunikationssysteme nutzen. Hinzu kommt die praktische Ausbildung im BfJ, wo die Auszubildenden durch die vielfältigen Fachbereiche rotieren und dadurch inhaltlich sehr unterschiedliche Arbeitsplätze kennen lernen.

Ausbildungsinteressierte können das BfJ am 27. September 2014 zwischen 10:00 und 15:00 Uhr auf der 15. Rheinbacher Ausbildungsmesse besuchen. Am Stand werden auch Auszubildende des BfJ aus erster Hand über  die Ausbildung im Bundesamt informieren. Details zur Veranstaltung gibt es im Internet unter www.rheinbacher-ausbildungsmesse.de.

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