Navigation und Service

Bundesamt für Justiz am 2. Diversity-Tag in Berlin

Ausgabejahr 2014
Datum 10.06.2014

Berlin. Das Bundesamt für Justiz hat auf Einladung des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) am 2. Deutschen Diversity-Tag mit einem Informationsstand teilgenommen. Mit dem Aktionstag soll das Thema Vielfalt (Diversity) in unserer Gesellschaft erlebbarer gemacht werden.

Foto: Auch Justizminister Heiko Maas informierte sich am Stand des Bonner Bundesamts für Justiz (links im Bild: BfJ-Präsident Heinz-Josef Friehe) Auch Justizminister Heiko Maas informierte sich am Stand des Bonner Bundesamts für Justiz (links im Bild: BfJ-Präsident Heinz-Josef Friehe)Auch Justizminister Heiko Maas informierte sich am Stand des Bonner Bundesamts für Justiz (links im Bild: BfJ-Präsident Heinz-Josef Friehe)

In seiner Eröffnungsrede zu dem erstmalig im BMJV stattfindenden Aktionstag rund um das Thema „Diversity“ betonte der Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz Heiko Maas den hohen Stellenwert der Vielfalt unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in einem Unternehmen, einer Organisation, oder eben einem Ministerium, welcher sich auch das BMJV in besonderem Maße verpflichtet fühle. Sodann hatten die Gäste des Aktionstages Gelegenheit, sich an den Ständen im Innenhof des Ministeriums zu informieren. Am Stand des BfJ standen dessen Präsident, Heinz-Josef Friehe und Leonie Pomykaj für Fragen insbesondere zur Opferhilfe zur Verfügung. Auch Bundesminister Maas nahm die Gelegenheit wahr, sich unmittelbar über diese Aufgabe berichten zu lassen. Opfern extremistischer Übergriffe sowie Opfern terroristischer Straftaten kann das BfJ aus vom Bundestag jährlich bereitgestellten Mitteln eine finanzielle Soforthilfe gewähren. Denn in einer vielfältigen, offenen Gesellschaft ist es eine zentrale Aufgabe des Staates, die Freiheit jedes und jeder Einzelnen vor Extremismen jeder Art zu schützen und zu verteidigen. Die Härteleistungen stellen ein wichtiges Instrument zur Ächtung und Verhinderung solcher Taten dar, zumal das BfJ auch die Täter in Regress nimmt. Den Besucherinnen und Besuchern des Standes wurden Möglichkeiten und Voraussetzungen der Stellung eines Antrages auf Opferhilfe näher erläutert; auch die entsprechenden Formulare und Informationsblätter lagen am Stand aus.

Diese Seite

Creative Commons Lizenzvertrag Soweit nicht anders gekennzeichnet, stehen die Texte auf dieser Seite unter einer
Creative Commons Namensnennung-Keine Bearbeitung 3.0 Deutschland Lizenz.