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Bundesamt für Justiz informierte beim 19. Deutschen Präventionstag

Ausgabejahr 2014
Datum 22.05.2014

Karlsruhe. Der größte europäische Kongress zur Kriminalprävention fand in diesem Jahr in Karlsruhe statt. Das Bundesamt für Justiz (BfJ) war auf dem 19. Deutschen Präventionstag vertreten. Heinz-Josef Friehe, Präsident des BfJ, informierte die Standbesucherinnen und -besucher persönlich über die Härteleistungen des Bundes für Opfer extremistischer Übergriffe und terroristischer Straftaten.

Reger Austausch und intensive Gespräche bestimmten den Informationsstand des BfJ. Das vielseitig vertretene Fachpublikum wie auch die interessierten sonstigen Besucherinnen und Besucher konnten sich hier über die Aufgabe der Bundesoberbehörde im Bereich der Opferhilfe informieren. Das BfJ entscheidet über Anträge auf Zahlung von Härteleistungen für Opfer extremistischer Übergriffe sowie für Opfer terroristischer Straftaten. Für diese Soforthilfe stellt der Deutsche Bundestag jedes Jahr Finanzmittel zur Verfügung, um den Betroffenen schnell und unbürokratisch helfen zu können. So wurden beispielsweise die Opfer des Nagelbomben-Attentats in Köln durch die Gewährung von Härteleistungen finanziell unterstützt.

In der Stadthalle in Karlsruhe präsentierte sich das BfJ neben rund 250 weiteren Fachorganisationen. Vertreter öffentlicher Stellen, die Betroffenen bei der Antragsstellung behilflich sein können, darunter Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte, aber auch Sozial- und Rettungsdienste sowie Schulen, konnten vor Ort ihre Detailfragen zum Verfahren beim BfJ klären. Auch neue potentielle Informationsstellen konnten so auf dieses wichtige Thema aufmerksam gemacht werden.

Seit 1995 findet der Deutsche Präventionstag jährlich an wechselnden Orten statt. Das BfJ ist seit 2011 regelmäßig auf dem Kongress vertreten und mittlerweile fester Bestandteil der Veranstaltung. Aufgrund der positiven Erfahrungen ist auch im kommenden Jahr eine erneute Teilnahme beabsichtigt.

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