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Karin Storm Vizepräsidentin des Bundesamts für Justiz / Dank an Vizepräsident a. D. Winfried Schreiber

Ausgabejahr 2013
Datum 07.05.2013

Foto der Vizepräsidentin des Bundesamts für Justiz Vizepräsidentin des Bundesamts für JustizVizepräsidentin des Bundesamts für Justiz Karin Storm Quelle: Bundesamt für Justiz

Bonn. Am Montag erhielt Karin Storm als erste Frau in dieser Funktion ihre Ernennungsurkunde zur Vizepräsidentin des Bundesamts für Justiz.

Die gebürtige Hessin begann ihre berufliche Laufbahn 1971 als Diplom-Verwaltungswirtin beim Regierungspräsidium in Kassel, von wo aus sie ein Jahr später zum Verwaltungsgericht Kassel wechselte. 1974 trat sie in das Bundesministerium der Justiz (BMJ) in Bonn ein; hier arbeitete sie in den Bereichen „juris – Juristisches Informationssystem“, Sicherheit sowie Personal. 1993 übernahm sie die Verwaltungsleitung der „Deutschen Stiftung für internationale rechtliche Zusammenarbeit e. V.“ (IRZ-Stiftung) in Bonn. Nach erfolgreichem Aufstieg in den höheren Dienst wurde Storm 1997 im BMJ Referentin im Referat „Rehabilitierung (DDR-Unrecht)“.

1997 führte sie ihr beruflicher Weg nach Karlsruhe zum Bundesgerichtshof. Hier oblag ihr die stellvertretende Verwaltungsleitung. 2001 kehrte sie ins BMJ nach Berlin als Personalreferatsleiterin zurück. 2007 übernahm sie im neu errichteten Bundesamt für Justiz in Bonn die Leitung der Verwaltungsabteilung; diese Funktion wird sie auch weiterhin ausüben.

Als Vizepräsidentin des Bundesamts für Justiz folgt sie Winfried Schreiber nach, der vom Präsidenten des Bundesamts für Justiz, Heinz-Josef Friehe, in den Ruhestand verabschiedet wurde. Schreiber war über viele Jahre Referatsleiter für Strafprozessrecht im BMJ, bevor er 2007 Abteilungsleiter, 2012 Vizepräsident im Bundesamt für Justiz wurde. Friehe dankte für die erfolgreiche Tätigkeit, die Schreiber insbesondere beim Aufbau der Abteilung VI des Bundesamts für Justiz geleistet hat. Diese Abteilung ist unter anderem dafür zuständig, dass Unternehmen ihre Bilanzen rechtzeitig offenlegen; inzwischen kommen 90 % der betroffenen Unternehmen dieser Verpflichtung nach.

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