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Einladung zum 17. Deutschen Präventionstag in München

Ausgabejahr 2012
Datum 21.03.2012

Unter dem Motto „Sicher leben in Stadt und Land“ findet am 16. und 17. April 2012 im Internationalen Congress Centrum München unter der Schirmherrschaft des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer und des Münchner Oberbürgermeisters Christian Ude der 17. Deutsche Präventionstag statt. Bereits zum fünften Mal wird auch das Bundesamt für Justiz dort vertreten sein.

Veranstalter des Präventionstags ist die gemeinnützige „DPT-Deutsche Präventionstag“-Gesellschaft mbH“, eine Tochter der „Deutschen Stiftung für Verbrechensverhütung und Straffälligenhilfe“ (DVS).. Zielgruppen sind Verantwortungsträger der Prävention auf allen Ebenen: in den Kommunen, bei der Polizei, im Gesundheitswesen, in der Jugendhilfe, in der Justiz, in den Kirchen, in Schulen, Vereinen und Verbänden sowie Politiker und Wissenschaftler. Neben Informationsständen, Infomobilen und Sonderausstellungen werden zahlreiche Vorträge zu präventiven Themen, Theater- und Filmvorführungen sowie weitere mediale Angebote die Vielfältigkeit des Themas Prävention widerspiegeln. Dadurch bildet der Kongress ein Diskussionsforum für aktuelle und grundsätzliche Fragen der Prävention, führt Partner in der Prävention zusammen und ermöglicht einen Informations- und Erfahrungsaustausch.

Gemeinsam mit dem Bundesministerium der Justiz betreut das Bundesamt für Justiz auf dem Kongress den Stand der Interministeriellen Arbeitsgruppe Kriminalprävention (IMA). Die IMA wurde 1996 auf Initiative des Bundesjustizministeriums in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium des Innern gegründet. Duie Arbeitsgruppe dient vor allem dem Informationsaustausch zwischen den Ministerien. Am Informationsstand der IMA liegt kostenloses Informationsmaterial zur Mitnahme aus. Angeboten werden Unterlagen aus (kriminal)präventiven Bereichen, Forschungsberichte des BMJ sowie allgemeines Material zur Arbeit der Bundesressorts.

Darüber hinaus wird sich das Bundesamt für Justiz auch mit eigenen Informationen an dem Stand präsentieren und über seine kriminologische und kriminalpräventive Tätigkeit informieren. Insbesondere wird die interessierte Fachöffentlichkeit über die vom Bundesjustizministerium initiierten und vom Bundesamt betreuten Forschungsvorhaben beispielsweise zum Täter-Opfer-Ausgleich sowie zur Legalbewährung unterrichtet und es werden Forschungsberichte kostenfrei abgegeben.

Erstmalig wird das Bundesamt für Justiz zusätzlich mit einem eigenen Informationsstand auf dem Kongressgelände vertreten sein. Die Besucher erhalten hier Informationen über die Möglichkeit der Härteleistungen des Bundes für Opfer extremistischer Übergriffe.

Der Deutsche Bundestag und die Bundesregierung stellen jährlich Finanzmittel bereit, mit denen Opfern extremistischer Übergriffe eine Härteleistung als Soforthilfe zugesprochen werden kann. Diese Härteleistung kann den Opfern in vielen Fällen kurzfristig und ohne die Hürden eines Zivilverfahrens Erleichterung verschaffen. Sie ist Ausdruck der Solidarität der Gemeinschaft aller mit den Opfern und Ausdruck der gesellschaftlichen Ächtung solcher Taten. Zuständig für die Entscheidung über die Gewährung von Härteleistungen und für die Regressverfahren gegen die Täter ist das Bundesamt für Justiz. Am Infostand des Bundesamts werden Informationen über Möglichkeiten und Voraussetzungen der Antragstellung, Antragsformulare, Merkblätter und Informationsbroschüren ausliegen. Kompetente Ansprechpartner der Justizbehörde beantworten weitergehende Fragen zu dem aktuell im Blickpunkt der Öffentlichkeit stehenden Thema. Zielgruppe sind in erster Linie alle Stellen, die als Informationsträger und -verteiler Opfern bei der Antragstellung behilflich sein können. Hierzu gehören insbesondere Polizei, Staatsanwaltschaften, Gerichte, Opferberatungsstellen, Opferverbände, Integrations-, Migrations- sowie Präventionseinrichtungen, aber auch Sozialdienste, Rettungs- und Hilfsdienste, Schulen und sonstige Ausbildungseinrichtungen. Merkblätter, Antragsformulare und Kontaktdaten gibt es auch im Internet unter www.bundesjustizamt.de in der Rubrik Bürgerdienste unter den Stichworten Härteleistungen / Opferhilfe.

Am Dienstag, dem 17. April 2012, ist Publikumstag. Dann sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger in der Zeit von 10:00 bis 16:00 Uhr eingeladen, die kongressbegleitende Ausstellung kostenlos zu besuchen. Weitere Informationen rund um den Präventionstag und das Programm finden Sie hier: www.praeventionstag.de.

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