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Wechsel an der Spitze des Bonner Bundesamts für Justiz

Erfolgsbilanz des scheidenden Präsidenten Gerhard Fieberg

Ausgabejahr 2012
Datum 07.02.2012

Bonn. Als „vorzüglich“ bezeichnete Bundesjustizminister Sabine Leutheusser-Schnarrenberger die fünfjährige Erfolgsbilanz von Gerhard Fieberg, der als Präsident des Bundesamts für Justiz im Rahmen eines Festakts in Bonn verabschiedet worden ist. Das Bundesamt war zum 1. Januar 2007 in Bonn mit Fieberg als Gründungspräsidenten neu geschaffen worden. Eine Erfolgsgeschichte, wie die Ministerin betonte. Als zentraler Dienstleister der Bundesjustiz erbringt die Bundesoberbehörde Dienstleistungen für Bürger, Gerichte und Behörden. Die wohl bekannteste ist das Führungszeugnis. Das Bundesamt gilt als beispielhaft für die Verwaltungsmodernisierung und nicht zuletzt auch für die Stärkung Bonns als Bundesstadt. Dass das Interesse an dem noch jungen Amt groß ist, bewiesen zahlreiche prominente Vertreter aus der Landes- und Bundesjustiz wie etwa die Präsidentin des Bundesverwaltungsgerichts Marion Eckertz-Höfer. Auch der nordrhein-westfälische Justizminister Thomas Kutschaty und Bonns Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch betonten in ihren Grußworten die Bedeutung des Bundesamts. Unter der Leitung von Präsident Fieberg wurden der Behörde seit ihrer Gründung immer wieder neue Aufgaben übertragen. Ein Zeichen für ihre Leistungsfähigkeit. Dies spiegelt sich auch in der Personalentwicklung wider. Waren noch 2007 ca. 500 Mitarbeiter in der Behörde tätig, so arbeiten hier mittlerweile rund 800 Beschäftigte.

Nachfolger von Gerhard Fieberg als Präsident ist Heinz-Josef Friehe, der auf eine lange Tätigkeit in der Bundesverwaltung zurückblicken kann. Der 57jährige Jurist leitete zuletzt im Bundesjustizministerium das Referat für Grundrechte. Er will an die Erfolge seines Vorgängers anknüpfen und das Bundesamt für Justiz als Serviceeinrichtung der Bundesjustiz weiter ausbauen und noch bekannter machen. Letzteres wird ihm sicherlich nicht schwer fallen angesichts der aktuellen Aufgaben des Amtes wie etwa der Vollstreckung von im Ausland verhängten Knöllchen oder der finanziellen Hilfeleistungen für die Opfer extremistischer Übergriffe. So wünschte Sabine Leutheusser-Schnarrenberger dem neuen Präsidenten Heinz-Josef Friehe alles Gute bei der Leitung der wichtigen Bundesoberbehörde. „Ich weiß das Amt bei Ihnen in guten Händen“, erklärte sie.

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