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Generalstaatsanwaltschaft aus Kasachstan informiert sich über Technik und Statistik in der Bundesjustiz

Ausgabejahr 2010
Datum 18.10.2010

Eine einwöchige Studienreise zum Thema „Informationstechnik und Statistik in der Staatsanwaltschaft“ führte eine fünfköpfige Delegation der Generalstaatsanwaltschaft Kasachstan in das Bundesamt für Justiz (BfJ). In einer vierstündigen Informationsveranstaltung wurden die vielfältigen Aufgaben der Behörde dargestellt. Die Gäste erhielten einen umfangreichen Einblick in die Systematik des Bundeszentralregisters und des Zentralen Staatsanwaltschaftlichen Verfahrensregisters sowie in die informationstechnische Umsetzung der Registerführung.

Eine Besichtigung des Rechenzentrums und der Poststelle rundete den Tag ab. Allein das Rechenzentrum verfügt über mehr als 15 Millionen im Bundeszentralregister gespeicherte Einträge von mehr als sechs Millionen Personen. Auskünfte aus dem Bundeszentralregister werden als Führungszeugnisse vor allem zur Vorlage bei privaten und öffentlichen Arbeitgebern erteilt und durch die Poststelle versendet.

Organisiert wurde die Reise durch die Deutsche Stiftung für Internationale Rechtliche Zusammenarbeit (IRZ-Stiftung). Die Stiftung wurde 1992 als gemeinnütziger Verein auf Initiative des damaligen Bundesjustizministers Dr. Klaus Kinkel ins Leben gerufen. Sie unterstützt im Auftrag der Bundesregierung die Reform des Rechtssystems und des Justizwesens in verschiedenen Partnerstaaten, wobei das deutsche Recht sowie der grenzüberschreitende Erfahrungsaustausch im Mittelpunkt stehen.

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